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Lüften im Winter heißt Schimmel vermeiden

Dazu nachfolgend einige Tipps !

Sobald die Temperaturen unter den Gefrierpunkt sinken, ist allein der Gedanke an geöffnete Fenster ungemütlich. Doch trotz behaglicher Wärme im Haus ist Lüften im Winter notwendig um Schimmel zu vermeiden. Wir erklären, wie Sie in der kalten Jahreszeit richtig lüften. 

Fensterlüftung: Richtig lüften verhindert Schimmel

Durch die gute Isolierung, die heute fast überall Standard ist, bleiben die Innenwände auch im Winter verhältnismäßig warm. Dringt nun kalte, feuchte Luft von außen ein, kondensiert die Feuchtigkeit an den warmen Wänden. Sie kann nicht mehr entweichen und zieht unter anderem in die Wände. Für Schimmelsporen sind das ideale Wachstumsbedingungen. Im Sommer greift der Umkehreffekt: Warme, feuchte Luft dringt ein und kondensiert an den kühlen Wänden.

Trotz Heizung im Winter richtig lüften

Das Problem des kondensierenden Wassers betrifft vor allem Stellen mit schlechter Luftzirkulation. Hier ist der Luftaustausch sehr begrenzt, weshalb die warme Innenluft diese Stellen nicht erreicht und Schimmel entsteht.

Wie oft täglich gelüftet werden muss, hängt von der Raumnutzung ab. Zimmer in denen Sie sich häufiger aufhalten, müssen regelmäßiger gelüftet werden. Dabei gilt: Mehrmals täglich stoßlüften. Im Idealfall werden gegenüberliegende Fenster gleichzeitig für fünf bis zehn Minuten geöffnet. So entsteht ein Luftzug, der die verbrauchte Luft nach draußen transportiert. 

Vermeiden Sie, Fenster über mehrere Stunden nur auf Kipp zu öffnen. Die Luft wird so nicht ausreichend ausgetauscht und die Räume kühlen aus. Diese wieder aufzuheizen, kostet mehr erheblich mehr Energie.

 Wie lange bei Minusgraden lüften?

Ja, auch wenn es draußen eisig kalt ist, muss gelüftet werden. Allerdings können Sie die Zeit hier verkürzen.  Die Beratungsgesellschaft co2online empfiehlt folgende Lüftungszeiten:

Lüftungszeiten in den verschiedenen Jahreszeiten:

Dezember  bis Februar             4 bis 6  Minuten

März                                                   8 Minuten

April bis  Oktober                  12 bis 15  Minuten

November                               8 bis 10  Minuten

Küche, Badezimmer und Schlafzimmer lüften

In Küche und Badezimmer entwickelt sich beim Kochen und Duschen mehr Feuchtigkeit als in anderen Räumen. Diese muss durch regelmäßiges Lüften abtransportiert werden. Wenn Sie im Bad kein Fenster haben, öffnen Sie die Tür und lüften den Rest der Wohnung. Im Schlafzimmer sollten Sie morgens nach dem Aufstehen stoßlüften. 

Beachten Sie auch, dass Sie häufiger Lüften müssen, wenn Sie Wäsche trocknen oder viele Pflanzen haben.

Kondenswasser an den Scheiben ist häufig ein Hinweis, dass Sie zu wenig lüften.

Lüften in Treppenhaus und Keller?

Für Treppenhaus und Keller gelten die gleichen Empfehlungen wie für Wohnräume. Oftmals sind die Fenster im Treppenhaus ständig auf Kipp geöffnet. Dies begünstigt Schäden durch Frost und Regen sowie Schimmelbildung. Zudem zieht die Kälte bis in die Wohnungen.

Der Winter ist zudem die ideale Zeit, um Keller trocken zu lüften. Der “Bund-Heidelberg” empfiehlt dazu, über den Tag mehrmals zu lüften. Die kalte Außenluft nimmt beim Erwärmen Feuchtigkeit auf. Am nächsten Tag wird die Luft gegen frische, kalte Luft ausgetauscht. Diese kann dann wieder Feuchtigkeit aufnehmen. 

Richtig lüften im Sommer

Lüften Sie im Sommer nur in den frühen Morgen- und späten Abendstunden, wenn Außen- und Innentemperatur weitestgehend angeglichen sind. Lüften Sie nicht über Stunden, lieber öfter und dafür kurz. Das Stoßlüften durch die Fensterlüftung gilt insbesondere für Kellerräume. Sind die Temperaturen auch nachts nicht deutlich niedriger als tagsüber, sollten Sie ganz aufs Lüften verzichten.

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Das Haus rechtzeitig Winterfest machen

Wer es noch nicht getan hat, sollte spätestens jetzt damit beginnen, sein Haus fit für den Winter zu machen. Frost, Schnee, Hagel und Sturm setzen in der kalten Jahreszeit nämlich nicht nur den Menschen zu. Auch für Gebäude ist die winterliche Witterung eine alljährliche Belastungsprobe. Wer rechtzeitig vorsorgt und sein Haus gut vorbereitet, vermeidet teure Winterschäden und spart während der Heizperiode viel Energie und damit Geld. Ein TÜV-Experte erklärt, was Hausbesitzer vor dem Winter kontrollieren sollten.

“Mehrere Dinge müssen jetzt erledigt werden, damit die Immobilie in den nasskalten Wintermonaten nicht leidet”, drängt der Verband privater Bauherren zur Eile. Die wichtigsten Stationen beim Winter-Check sind die Kontrolle der Heizungsanlage und der einzelnen Heizkörper, der Schutz von Wasserleitungen gegen Frostschäden, die Inspektion des Daches sowie die Reparatur zugiger Fenster und Türen.

Heizungsanlage und einzelne Heizkörper kontrollieren
Fast jede Heizungsanlage bietet Energiesparpotenzial. Deshalb sollte die komplette Anlage einmal jährlich – idealerweise zum Winter hin – von einem Fachbetrieb gewartet werden. “Die regelmäßige Wartung der Heizung durch einen Fachmann erhöht die Lebensdauer der Anlage und senkt die Energiekosten”, stellt beispielsweise die Deutsche Energieagentur (dena) klar. Bei einer fachmännischen Wartung fallen kostenfressende Mängel wie etwa eine zu hoch eingestellte Vorlauftemperatur auf und können vom Profi gleich behoben werden. Darüber hinaus empfiehlt der TÜV Rheinland, jeden einzelnen Heizkörper zu kontrollieren. Befindet sich beispielsweise Luft im Heizkörper kann dieser nicht mehr seine maximale Temperatur erreichen und es wird unnötig Heizenergie verschwendet. Luft im Heizkörper macht sich meist mit gluckernden Geräuschen bemerkbar, die anzeigen, dass die Heizung entlüftet werden muss. Die Entlüftung sowie kleinere Reparaturen an der Heizung kann man ganz leicht selbst erledigen.

Dämmung der Heizungsrohre und Warmwasserleitungen kontrollieren
Darüber müssen laut Energieeinsparverordnung (EnEV) seit Ende 2011 in den meisten Gebäuden alle oberirdisch verlaufenden Heizungs- und Warmwasser-Rohre gedämmt sein. Freigestellt von der Nachrüstungspflicht sind Eigentümer, die ihre Immobilie bereits vor dem Stichtag 1. Februar 2002 selbst bewohnt haben. In allen anderen Eigenheimen müssen “zugängliche Wärmeverteilungs- und Warmwasserleitungen sowie Armaturen im unbeheizten Bereich” gedämmt sein.

Aus eigenem Interesse sollte man zum Winterhin die Dämmung der Rohre kontrollieren und bei Bedarf reparieren lassen. Mit speziellen Dämmschalen aus dem Baumarkt kann der versierte Heimwerker Leitungen auch in Eigenregie dämmen.

Wasserleitungen gegen den Frost schützen
Wichtig ist es auch, alle Wasserleitungen im und am Haus gegen Zufrieren zu schützen. Der Frost kann sonst die Rohre aufsprengen. Im Haus vermeiden Sie solche Frostschäden am besten dadurch, dass Sie – auch bei längerer Abwesenheit – die Innenräume nie komplett auskühlen lassen, sondern sie stets zumindest minimal beheizen.

Um keine Schäden zu riskieren, dürfen Leitungen in Räumen ohne Heizung und im Außenbereich bei hohen Minusgraden kein Wasser mehr führen. “Zur Vorbeugung ist es wichtig, die Leitungen in den gefährdeten Bereichen abzusperren und den Hahn zu öffnen, damit das Wasser, das sich noch im Rohr befindet, abfließen kann”, rät Georg Scholzen von der Westfälischen Provinzial in Münster.

Ist eine Wasserleitung trotzdem eingefroren, muss sofort gehandelt werden: Das Wasser abdrehen, die Hähne öffnen und einen Installateur informieren. Der wird die Rohre dann vorsichtig erwärmen. Keinesfalls sollten Laien mit Lötkolben oder Heizstrahler selbst Hand anlegen, warnt Hartmut Ziebs vom Deutschen Feuerwehrverband. Mit solchen Erste-Hilfe-Maßnahmen, hätte schon mancher Hausbesitzer sein Heim in Brand gesteckt.

Das Dach auf fehlende Ziegel prüfen
Gerade im Winter muss man ein gutes Dach über dem Kopf haben. Laut TÜV müsse hier zum beim Winter-Check unter anderem geprüft werden, ob das Dach richtig dicht ist. “Die letzten Sommerstürme haben an vielen Dachziegeln heftig gerüttelt”, so die VPB-Experten. Leicht können dabei einzelne Ziegel beschädigt worden und das Dach nun undicht sein. Dringt Feuchtigkeit ein, kann auf Dauer die Bausubstanz des gesamten Dachstuhl beschädigt werden oder die Nässe zieht in die Dämmung des Daches ein, wodurch die Dämmstoffe schlechter isolieren und schimmeln.

“Beschädigte Dachpfannen sollten ausgetauscht werden”, rät deshalb TÜV-Experte Lars Hille. Sie fallen bei einer sorgfältigen Sichtprobe mit dem Fernglas auf. Dabei fährt man langsam jede einzelne Reihe Dachziegeln nacheinander ab, so dass offensichtliche Schäden wie eine fehlende oder verschobene Dachpfanne auffallen.

Statik des Daches vom Fachmann prüfen lassen
Andere Mängel am Dach – beispielsweise eine unzureichende Statik – fallen dem Laien bei einer reinen Sichtkontrolle mit dem Fernglas allerdings nicht auf. Gerade in schneereichen Regionen, wo das Dach im Winter besonders stark belastet wird, sollte der Dachstuhl alle fünf Jahre vom Fachmann inspiziert werden. Dabei fallen dem Profi die Traglast des Daches beeinträchtigende Mängel wie feine Risse in Balken und Trägern auf. TÜV-Experte Hille empfiehlt, für die Dachbegehung unbedingt einen professionellen Fachbetrieb zu beauftragen, damit keine Schäden übersehen werden. Sonst stürzt im schlimmsten Fall bei starker Belastung das Dach ein.

Die zulässige Schneelast beachten
Aber auch wenn das Dach gründlich durchgecheckt wurde, sollte man die Belastung einer dicken Schneedecke nicht unterschätzen. Häuser halten nur eine bestimmte Menge der weißen Pracht aus – zulässige Schneelast nennt das der Fachmann. Sie wird bereits beim Bau vom Tragwerksplaner errechnet und jeder Eigentümer hat sie in seinen Unterlagen. Sollte Ihnen die Information verloren gegangen ein, kann ein Bauingenieur das Höchstgewicht neu ermitteln. “Auch das örtliche Bauamt kann Auskunft geben und einschätzen helfen, ob die Lage kritisch ist”, sagt Hille.

Dachrinne stets frei halten
Bei der Dachrinne können Hausbesitzer hingegen selbst tätig werden. Diese muss gründlich vom Herbstlaubbefreit werden. Bei Flachdächern dürfen auch die Wasserabläufe nicht vergessen werden. Wenn Schmelzwasser nicht richtig ablaufen kann, dringt es möglicherweise in das Mauerwerk ein. Gefriert es dort, können Teile der Fassade abplatzen.

Fenster und Türen sind oft Schwachstellen
Durch undichte Fenster und Türen kann warme Luft nach außen entweichen und die Außenluft dringt als kalter Windzug durch Ritzen und Fugen. Dadurch wird unnötig Heizenergie verschwendet. Schließen die Fenster nicht luftdicht, sollten sie nachjustiert werden, empfehlen die TÜV-Experten. Außerdem sollten alle paar Jahre die Gummidichtungen erneuert werden. “An Fenstern und Türen sollten Hausbesitzer außerdem die Scharniere prüfen und sie eventuell nachjustieren”, rät der VPB.

Sind die Fenster selbst schon sehr alt, kann es sich sogar lohnen, über einen Austausch nachzudenken. Mit modernen Fenstern kann man die laufenden Heizkosten erheblich reduzieren. Über die Dämmeigenschaften eines Fensters gibt der so genannte U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) Auskunft. Je kleiner der U-Wert, desto weniger Wärmeenergie wird durch das Fenster nach draußen abgegeben. Auch durch die Türen sollte natürlich möglichst wenig warme Luft entweichen. Ist der Spalt unter der Tür sehr groß, kann man beispielsweise eine Bürstendichtung an der unteren Türkante anbringen. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl weiterer Möglichkeiten, mit denen man Zugluft durch Fenster und Türen stoppen kann.

Außenbeleuchtung kontrollieren
Als letzten großen Punkt für den Winter-Check nennt der VPB die Kontrolle der Außenbeleuchtung. “Auf allen Wegen rings ums Haus sollten blendfreie Leuchten montiert sein – und auch funktionieren.” Besonderes Augenmerk sollten Hausbesitzer auf die Beleuchtung von Außentreppen, Auffahrt und Garage sowie aller Hauseingänge und der Hausnummer richten. Unzureichend beleuchtete Wege sind gerade im Winter bei früh einsetzender Dunkelheit und Glätte ein hohes Unfallrisiko. Außerdem trägt eine gute Außenbeleuchtung zumEinbruchschutz bei.

Quelle: http://www.zuhause.de/

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